HemoCue® Glucose-Systeme eignen sich für die Durchführung des 75-g- oGTT entsprechend der neuen S3-Leitlinie GDM.

Dort sind u.a. für die Durchführung des 75-g-oGTT zur Feststellung eines Gestationsdiabetes mellitus (GDM) besondere Anforderungen an die Messqualität und die Abnahme von Blutproben definiert. HemoCue® Glucose-Systemen werden diesen Anforderungen gerecht.

Nachfolgend finden Sie weiterführende Informationen und praktische Hinweise zur Durchführung des 75-g-oGTT mit dem HemoCue® Glucose 201+-System:

Empfehlung1:
  • Sofortige, patientennahe Glukosemessung aus der venösen Vollblutprobe mit einer nach RiliBÄK qualitätsgesicherten Messmethodik mit anschließender Umrechnung des Vollblut-Glukosewertes in das entsprechende Plasma-äquivalent oder durch Messung mit einen plasmakalibriertem Gerät (Entnahmegefäße in diesem Fall nur mit Gerinnungshemmern und ohne Glycolysehemmer versetzt).

1 Auszug aus der S3-Leitlinie zum GDM
Weitere Publikationen: Praxisleitlinie zum GDM sowie Gestationsdiabetes - praktische Aspekte nach der neuen S3-Leitlinie
Die plasmakalibrierten HemoCue® Glucose-Systeme sind die perfekten Hilfsmittel für alle, die in der Diabetesbehandlung tätig sind. In drei einfachen Schritten ermittelt das System Glukosewerte, die in folgenden Bereichen genutzt werden können:

  • Sofortige, patientennahe Glukosemessung im venösen Vollblut ohne Beeinflussung durch Glykolyse
  • Direkte Anzeige des plasma-equivalenten Messwertes
  • Erfüllung der Anforderungen der RiliBÄK 2008
  • Externe Qualitätskontrolle gemäß RiliBÄK
  • Geeignet zur Kontrolle und Diagnose von Gestationsdiabetes
  • Clamp-Studien: Überprüfung von Patienten-Teststreifenmessgeräten

Hier finden Sie weitere Produktinformationen
oder sprechen Sie einen unserer Mitarbeiter an.

Praktische Durchführung des 75-g-oGTT und die Messung venöser Blutproben mit dem HemoCue® Glucose-Systemen

  • Messung des venösen Nüchternblutzuckers.
  • Langsame Einnahme (ca. 3-5 Min.) von 75 g Glukoselösung in 300 ml Wasser
  • Venöse Blutabnahme und Glukosemessung nach 1 h.
  • Venöse Blutabnahme und Glukosemessung nach 2 h.

Informationen zum 50-g-GCT Vortest finden Sie hier.
1.
Mischen Sie die EDTA-Probenröhrchen mit einem Rollenmischer mindestens
1-2 Minuten oder wenden Sie das Röhrchen 10-20 Mal mit der Hand.
2. Tragen Sie mit einer Pipette (z.B. Einweg-Transferpipette) einen Tropfen Blut oder Kontrollmaterial auf eine hydrophobe Oberfläche (z.B. Parafilm) auf.
3. Befüllen Sie die Mikroküvette in einem Zug. Die Mikroküvette darf NICHT nachbefüllt werden! Überprüfen Sie die gefüllte Mikroküvette auf Luftblasen.
4. Legen Sie die Küvette zur Messung in den Analyzer ein und lesen Sie nach der Messung das Ergebnis ab.
5. Direkte Anzeige des plamaäquivalenten Messwertes mit eine plasmakalibrierten Glukose 201+ System.
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Auszüge zu den Anfordungen gemäß der S3-Leitlinie GDM:

Blutproben:
  • Messung ausschließlich direkt in venösem Plasma oder
  • in venösem Vollblut gemessen und mit einem Faktor von 1,11 in venöse Plasmawerte umgerechnet bzw.
  • durch ein plasma-kalibriertes Messsystem ermittelt

Anforderung an die Messqualität:

  • Messgeräte müssen die Richtlinie der Bundesärztekammer (RiliBÄK) erfüllen.
  • Bei Anwendung im Bereich des niedergelassenen Arztes soll zusätzlich eine externe Qualitätssicherung gemäß RiliBÄK durchgeführt werden.
  • Messsysteme mit Unit-use-Reagenzien sollen ausdrücklich vom Hersteller für die ärztliche Anwendung zum Screening und für die Diagnostik vorgesehen sein.

Präanalytische Faktoren – Fehler, Störfaktoren:
  • Zeitliche Verzögerung der Probenmessung durch Versand
  • Zeitverzögerte Zentrifugierung der Blutprobe (> 15min)
  • Vollständige Wirkung von Glykolyse-Hemmstoffe wie z.B. NaF erst nach ca. 4 Stunden (empfohlen wird der Zusatz von Citrat/Citratpuffer)

1 Auszug aus der S3-Leitlinie zum GDM
Weitere Publikationen: Praxisleitlinie zum GDM sowie Gestationsdiabetes - praktische Aspekte nach der neuen S3-Leitlinie

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